[wlanfhain] Re: OpenWRT, OLSR und NAT

Jens Nachtigall nachtigall
Mo Okt 4 11:27:16 CEST 2004


Hallo,

> > Was allerdings richtig ist ist das wenn das jeder so macht es im
> > OLSR Netz bald ein ziemliches chaos geben wird. Deswegen würde ich
> > dir empfehlen einen nicht ganz so häufig verwendeten 192.168.x.x
> > Netzbereich
> > zu wählen, d.h. nicht 192.168.1.0  sondern vieleicht
> > 192.168.23.0 und im
> > ~ Wiki einzutragen daß du diesen bereich für dein Nezt zu hause
> > beanspruchst.
>
> Das kann auf keinen Fall die Lösung sein. Wenn wir jetzt anfangen,
> noch 192.168.x.x Netze im WLAN zu routen, dann funktioniert bald
> garnix mehr!!!

Wenn wir anfangen *beliebig* 192.168.x.x ins olsr-netz zu routen, dann 
führt das in der Tat wohl in der Tat wohl in Chaos (obwohl ich nicht 
ganz die Aufregung erstehe, schliesslich können Mehrfach-IP-Vergaben 
genauso übers Wiki eingesehen werden -- sprich es ist nicht besser oder 
schlechter als das jetzige vorgehen).

> Wir sollten uns ganz unbedingt auf das 172.16.x.x Netz 
> beschränken unddas erst mal voll machen. Wenn wir wirklich alle IP's
> verbraucht haben, geht esmit 1172.17.x.x weiter usw.
>
> Für die angesprochene Problematik (über die Bruno und ich auch schon
> intensiv nachgedacht haben) gibt es unseres Erachtens nach nur die
> Lösung des Port-Forwardings. 

Das wiederum kann aus meiner Sicht nicht die Lösung sein. Wir alle 
ärgern uns über die NAT-Beschränkungen des Internets, und jetzt führen 
wir ebensolche »Lösung« in unser Netz ein.

Warum die IP-Adressen nicht geographisch verteilen. Kreuzberg kriegt 
172.17.x.x, Fhain 172.16.x.x usw. Kreuzberg verteilt dann wiederum 
diesen Bereich unter sich, z.B. kriegt die Manteuffel 172.17.1.x und 
mein Haus kriegt 172.17.2.x. usw.  172.17.1bzw2.x würden in Kreuzberg 
über HNA4 sichtbar. Das ist überhaupt kein Problem, bzw. das Problem 
ist genauso groß wie bei der Host-IP-Vergabe auf olsr.freifunk.net -- 
alles eine Sache der Absprache, und wenn diese Absprachen in 
Kieze/Bezirke runtergebrochen werden, ist es leichter. Die Fhainer 
müssen dann nur ein 172.17.0.0/16 in der Routingtabelle stehen haben 
für alle Kreuzberger.
   Da kommt dann aus meiner Sicht auch das BerlinBackBone ins Spiel. Das 
könnte der Backbone Berlins sein -- sprich er verbindet die einzelnen 
OLSR-Meshwolken der Kieze. Auf dem Backbone könnte dann ein reines 
HNA4-olsr laufen, dass nur die Kieznetze announced, oder wem das zu 
experimentell ist der nehme OSPF (gibt es für OpenWrt) 
(http://lartc.org/howto/lartc.dynamic-routing.html)

Ich möchte folgendes vorschlagen:
Wir setzen uns am 27.10., Mi 20 Uhr zusammen und besprechen genau diese 
Thematik. Bis dahin wird es auch noch auf der Basis des Host-Routings 
funktionieren, und es bleibt Zeit die einzelnen Pro/Contras vorweg 
unter die Lupe zu nehmen.

Der 27. ist auch noch ein bisschen Zeit, so dass es im Terminkalender 
vorgemerkt werden kann.

 
Grüße, 
Jens







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