[Berlin-wireless] Zukunft Dachstandorte via b2social

Carsten Schiefner carsten at schiefner.berlin
Di Jan 9 11:06:49 CET 2024


Moin.

On 09.01.2024 10:42, andre.schaal at b2social.de wrote:
>>> * Wie kann dann Schwung in die Sache gebracht werden, dass die 
>>> Petition nicht nur Staub fängt, sondern o.g. Empfehlungsschreiben 
>>> entsteht?
>> Gibt’s nicht Kontakte z.B. zur MABB? Ein „Letter of Support“ von denen 
>> schadete ganz sicher nicht.
> Es würde auch ausreichen, wenn die Petition unterstützt und nachgefragt 
> würde.

OK.

Gibt es Kontakte zur MABB?

>> Ferner könnte man schon mal beginnen, Gründe des LAF bzw. der 
>> jeweiligen Betreiber für den Abbau zu antizipieren - um diese dann in 
>> der Kommunikation vorweggenommen zu entkräften, soweit möglich.
> Wird schwer, weil zu alberne Begründungen:
> 
> 1. Freifunk ist nur die private Verbindung von Nachbarn miteinander,
>     ganze Objekte oder Flächen können die nicht versorgen.
> 2. Freifunk setzt Funkbrücken ein, um Gebäude mit Internet zu
>     versorgen, wo kein Kabel liegt. *Über Funkbrücken wird aber viel
>     mehr Kinderpornographie übertragen als über ein Glasfaserkabel.
>     Daher müssen alle Funk-Brücken abgebaut werden.
>     *(Kein Witz, 2 Unterkunftsbetreiber aus der Zivilgesellschaft
>     bezahlen die Anschlüsse und Funkbrücken jetzt aus eigener Tasche,
>     weil sonst kein Bewohner-WLAN da wäre, Wir würden uns hier über
>     Support-Unterstützung freuen)

Echt?! Meine Fresse... :-(

> Wir möchten hier medial wie auch politisch dagegen vorgehen, zusammen 
> mit dem Flüchtlingsrat.

Nachvollziehbar.

Bzgl. Argument #1: Muss ich hier nicht erläutern, dass Coverage und 
Upstream orthogonal zueinander stehen. Aber wie das in einem Primer 
darstellen: ggf. mal im republikweiten Rund nachfragen, ob's da schon 
was gibt?

Bzgl. Argument #2: Das Argument drehte ich um und fragte mal nach, ob 
der Dienstleister der Wahl, hier Hotsplots, illegale oder auch nur 
missliebige Inhalte durch ALGs und Filterung auf seinen 
Glasfaserstrecken verhindert. Und falls das so ist, wo man diese 
Sperrlisten einsehen kann und warum das LAF glaubt, in den Unterkünften 
nur beschränktes Internet zur Verfügung stellen zu können.

>>> P.S. in der "Chris-gueffroy" wird wohl morgen (Dienstag) damit 
>>> begonnen, das bisherige Freifunk-basierte Inhouse-WLAN der 
>>> Unterkunftsbewohner, durch einen LAF-partner (Hotsplots) umzubauen.
>>
>> Warum eigentlich der Schwenk: weiß das jemand?
> Ja, das LAF hat zum 1.10.2021 einen IT-Mann eingestellt, der die 
> Versorgung der Bewohner mit durchgehendem WLAN kommerzialisieren soll. 
> Und das sind die Auswirkungen.

"Kommerzialisieren" heißt (auch), dass die Bewohner dann einen Obolus 
entrichten müssen?

> Dabei beruft er sich auch auf das pico-peering-agreement, punkt 3.

"3. No Warranty:
     * There is no guaranteed level of service
     * The service is provided "as is", with no warranty or liability of 
whatsoever kind
     * The service can be scaled back or withdrawn at any time with no 
notice"

> Wir haben uns mal im b2social e.V. zusammengeschlossen, um einen 
> Wartungsgarantie geben zu können, wird bei Behörden unverzichtbar

Nachvollziehbar. Warum wird diese Garantie als Abdingung nicht akzeptiert?

FF

	-C.




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