[Berlin-wireless] IP-Vergabe Reform

Marlen Caemmerer nosy
Di Feb 13 16:35:37 CET 2007


On Tue, 13 Feb 2007, Alexander Morlang wrote:

>
> die kleinste einheit ist /24, rechne nicht mit mehr als /22.
> wir bekommen nur so viel, wie wir bedarf nachweisen koennen.
> d.h., wenn wir dann mehr brauchen, bekommen wir mehr, allerdings nicht
> zusammenhaengend mit den alten bereichen.
>

Für den BGP-Fall fällt mir folgendes ein:
Naja, also, wenn wir ein Netz kriegen, müssen wir es in mehere Teile
spalten und sie per BGP in den jeweiligen Städten announcen.
Fast niemand announced kleinere Netze als /24, weil das Stückeln der
Netze die Routing-Tabelle so vergrössert, dass es im Moment immer mal
wieder Kapazitätsprobleme gibt.
Deshalb gibt es auch viele Provider, die Prefixe </24 wegwerfen. Sind eh
unspannend-zu wenig User ;).
So. Das heisst: pro Stadt brauchen wir mindestens ein /24.
In einem /22 sind aber nur 4. Wir brauchen also mehr. Klar.
Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man das verargumentiert kriegt.

Ob man jetzt BGP machen will, ist dann natürlich die 2. Frage, ist aber
im Moment die einzige Möglichkeit so richtig am Grossen Bösen Internet
zu hängen.
Aber wenn man ein PI hat, muss man das nicht unbedingt tun. Man kann
auch den lokalen Provider fragen, ob er das Netz raustut. Aber bei nem
PI-Netz kann der auch alles für den lokalen Freifunk tun, aber dann
gibts eben noch das Filter-Problem.


Grüsse
 	nosy
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