[Berlin-wireless] Rechtliche Absicherung

Daniel Nitzpon nitzpon
Sa Jan 19 01:04:57 CET 2008


> Eine imho VDS kompatible Variante währe es an den Gateways nur noch 
> Verbindungen zu VPN Servern zuzulassen. Damit erschlägt man gleich 
> mehrere Fliegen mit einer Klappe. 1. Ist geht der Verkehr nicht mehr 
> unverschlüsselt durchs ganze Freifunknetzwerk und 2. werden die 
> Gatewaybetreiber nicht mehr durch staatliche repressalien bedroht. Den 
> Zugang zum Rest des Internet übernimmt dann der VPN Betreiber der ein 
> kommerzieller Dienstleister sein könnte.

da wäre ich eher dafür, ein solches vpn selbst zu betreiben, so dass 
eventuelle probleme beim verein aufschlagen, statt bei privatpersonen 
(wobei man aufpassen muss, weil man dann schnell als provider gilt).

imho ist deine lösung übrigens nicht vds-kompatibel sondern macht es nur 
unwahrscheinlich, dass sich jemand dafür interessiert, dass man dagegen 
verstösst.

> Auch in anderer Hinsicht ist diese Vorgehensweise sinnvoll. Man stelle 
> sich vor dass es wirklich ein Stadtweites Freifunknetzwerk gäbe über 
> welches Informationen für Touristen verfügbar gemacht werden (vgl. SPD 
> Werbe-WLAN). Kommerzielle Internetprovider hätten kein Interresse daran 
> wenn es überall Internet für lau gibt, wenn sie aber damit was als VPN 
> Betreiber verdienen können macht man sich eher keine Feinde.

seit wann ist es das grosse ziel von freifunk von t-com und arcor 
geliebt zu werden? und die stadt berlin sollte doch wohl möglichkeiten 
haben, an bandbreite zu kommen, ohne sich bei denen liebkind zu machen?

> Ab 1.1.2009 gehts nicht so weiter wie bissher, auch wenn die deutschen 
> Erweiterungen der EU Richtlinie vielleicht noch gekippt werden.

afaik ist es keineswegs ausgemacht, dass das bverfg die eu-richtlinie 
(resp. deren geltung in d) nicht gleich mit kassiert. ist 
verfassungsrechtlich eine spannende sache, wenn da jemand mehr weiss, 
bin ich sehr interessiert.




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