[Berlin-wireless] Fwd: Piratenfunk an unserer Schule

maltejk freifunk
So Dez 12 17:04:30 CET 2010


Hallo Andreas,

für maximal Erfolge sollte der Micha sich am besten auch an der
Mailingliste anmelden,

> 1. Kennt Ihr eine bessere Filter/Proxy Lösung?

wobei für den genannten Punkt eigentlich ein Wlan Hotspot und ein
Proxy-Rechner mit einem transparentem Proxy (Squid etc) und einer
konfigurierten Whitelist reichen. Ich bin sicher sowas gibts schon. ( ->
google)

> Der Träger der Schule hat Angst vor Haftungsansprüchen im Falle von
> Missbrauch.
Das aber denke ich, ist schon etwas mehr, als Freifunk bieten kann,
zumal der Träger rechtliche Bedenken bei unbefugter Nutzung hat was (a)
die Freifunk-Idee grundsätzlich nicht tut und entsprechend
unverschlüsselte drahtlose Netze zur Verfügung stellt und (b) es nicht
der Weisheit letzter Schluss ist auf allen Client-Rechnern olsrd laufen
haben zu müssen, nur um "ins Netz zu kommen".

(Nicht nur) ich würde das Nutzen von freifunk an Schulen sehr begrüßen.

> ... und einem immer anwesenden Lehrer.

Das ist in der Tat nicht schlecht, denn Netzkompetenz entsteht nicht von
selbst. (Wobei umstritten ist, ob Lehrer nach gegenwärtigem
Ausbildungsstand da die besten Ansprechpartner sind)


> Wenn die Kinder nun aber in Zukunft via WLAN mit Netbooks in der ganzen
> Schule das Internet nutzen können, hat der Schulträger Sorgen.

Ich denke aber(hier), dass das konventionelle Wlan mit zentralem Proxy
zwecks "Zensur" ^^ hier der bessere Weg ist.
Nicht zu letzt bringt das verschlüsselte WLAN (hier böte sich sogar WPA2
mit Radius an) die (gesetzlich geforderte (!), theoretische)
Minimalsicherheit beim Übertragen von Daten über ein kabelloses Netz,
der Betreiber des Funknetzes ist somit zumindest im Rahmen anwendbarer
Gesetze gegen Angreifer von außen geschützt (ich bin kein Anwalt).

Beste Grüße

Malte






Mehr Informationen über die Mailingliste Berlin