[Berlin-wireless] Re: Freie musik im olsrexperiment BERLIN?!

karsten karsten
Do Dez 29 02:47:36 CET 2005


streaming braucht zwei seiten, musik und! technik

der content (jetzt mal unabhängig vom entscheidenen hörergeschmack) ist 
garnicht so schwer herstellbar, (zb. mind. ein konzert/mon. im wb13 in hsh)

man bekommt auch zb. icecast auf dem wrt zum laufen, aber dann fängt es an:

von einem knoten können vielleicht drei/vier bei ner niedrigen 
bandbreite gleichzeitig streamen (rein theoretisch ev. ein paar mehr..)

aber um "freifunk berlin" versorgen zu können (und sei es 
stadtbezirksweise) müsste auch jeder topologisch relevante knoten als 
relay-server fungieren (kann icecast auf nem wrt übrigens wohl auch)

aber alles natürlich nur mit sauberen verbindungen, die im feld 
(zumindest wb13-hsh <-> wsee-kompo) bis jetzt nicht existierten..

das problem scheint mir also in diesem speziellen fall also nicht 
unbedingt (rechtlich einwandfreier) content sondern mangelnde reichweite 
zu sein (bzw. wer hört sich länger als 5? min. einen stream in 
schlechter qualität mit vielen aussetzern an?)


nur mal mein cent


karsten

Jens Nachtigall schrieb:
> Hi Keks,
> 
> 
>>Am Dienstag, den 27.12.2005, 21:47 +0100 schrieb Stefan Pirwitz:
>>Halloa,
>>folgenes ist mir aufgefallen: Der Freifunk ist mittlerweile schon an
>>verschiedenen "Bühnen" für Nachwuchskünstler und ähnliches angekommen.
>>Seien es die Auftritte von Musikern in der C-Base oder in anderen
>>orten,
>>die Funktechnisch erschlossen sind. Nun ist meine Frage, ob es denn
>>nich
>>möglich ist, dort einfach mal die Musiker vor ihren auftritten zu
>>fragen, ob man ihren Auftritt als -stream- ins Wlan einspeisen kann und
>>auf -servern- für alle, die diese -kulturellen Höhenflüge- leider
>>verpasst haben, später bereitzustellen, sei es in form eines MP3-Servers
>>oder ein Streaming-WLAN-WEB-Radio-Sender. Es wäre / sollte dann auf
>>jeden fall (sein) musik, die "lizensfrei" im W-Lan-Netz ausgetauscht
>>werden darf. Frei nach dem Motto -support your local Hero- sollten wir
>>so ein Bollwerk gegen all die schlechten Töne, die aus dem Ether über
>>unsere Ohren an unser Ohr dringen, aufbauen. Vorteil für die Künstler,
>>sie werden in dem Umfeld bekannt, wo sie auch gerne Spielen, in
>>Berlin.
>>Und für uns ist es eine Form von Unabhängigkeit.
>>
>>"Es gibt genug gute Bands, die von vielen unerkannt in den Hinterhöfen
>>musizieren. Wir sollten sie durch die Luft jagen.":)
> 
> 
> Es gibt nix gutes außer man tutes ;-) Ich glaube, die meisten Locations (K9, 
> Yaam o.ae.) oder Musiker hätten da nix dagegen / Bock drauf, aber es fehlt 
> den "Locations" meist das KnowHow oder die Zeit, um das zu machen (d.h. 
> Streaming Server einrichten /aufstellen) usw. Also am besten mal diejenigen 
> Locations, die Du da im Kopf hast, einfach mal auf ihr Interesse ansprechen 
> und Hilfe bei der Durchführung anbieten.
> 
> vg,
> 
> Jens
> 
> 
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